Cahuita Nationalpark

Playa Negra, Blanca und Vargas in Cahuita

Cahuita Nationalpark
  • Lage: Im Herzen der südlichen Karibikküste, ca. 43 Kilometer südlich von Puerto Limón und 15 Kilometer nördlich vom Partyort Puerto Viejo, liegt das kleine Dorf Cahuita mit dem gleichnamigen Nationalpark sowie drei schönen Stränden. Der kleine Siedlerort strahlt ein Hippie-Flair aus mit seinen unbefestigten Straßen und bunt bemalten Häusern und ist bei jungem Backpackerpublikum sehr beliebt. Vor hier aus können verschiedene Touren durch den Nationalpark, Bootstouren zur Delfinbeobachtung und Schnorchel-Ausflüge zum Korallenriff unternommen werden.
  • Strand: Die besten Monate für einen Strandurlaub sind in der regenfreieren Zeit im März/April und September/Oktober. Von Cahuita aus hat man die Wahl zwischen dem „schwarzen“ und dem „weißen“ Strand – Playa Negra und Playa Blanca sowie dem Playa Vargas.
  • Playa Negra: Der schwarze Sandstrand hat, wie der Name schon sagt, eine dunkle Farbe, wahrscheinlich verursacht durch Partikel der kohlenstaubhaltigen Erdschichten – dennoch ist er ideal zum Baden, da er höchste ökologische Maßstabe erfüllt. Einzig der nördliche Abschnitt ist zum Schwimmen weniger geeignet aufgrund der starken Brandung. Der Strand befindet sich ca. 2 km nördlich von Cahuita und hat mittelgroße Wellen und wenig Steine. Am südlichen Ende gibt es Korallenbänke. Dieser sehr lange Strand bietet durch die Bäume Schattenplätze und besitzt eine Infrastruktur mit Unterkünften, kulinarischen Angeboten sowie Picknickplätzen.
  • Playa Blanca: Am Eingang zum Cahuita-Nationalpark befindet sich der weiße Strand, der sich bis zum Kap Punta Cahuita –  eine kleine Landzunge mit dem Korallenriff – zieht. Dieser Strand wird von der Gemeinschaft der Cahuita verwaltet, die Schnorchel- und Schildkrötentouren organisiert und den Strand sauber hält. Obwohl es stärkere Wellen gibt, ist Blanca Strand einen empfohlener Badestrand und durch die Lage am Nationalpark kann die Flora und Fauna bestaunt werden.
  • Playa Vargas: Direkt nach dem Kap, am Nationalpark gelegen, schließt sich der Playa Vargas mit seinem weißen Sandstrand an. Es gibt hier ziemlich große Wellen, wenig Steine und an den Strand grenzt direkt der tropische Regenwald des Nationalparks. Hier kann hervorragend getaucht und geschnorchelt werden. Am südlichen Strandabschnitt des Playa Vargas befindet sich das Eiablagegebiet der grünen Meeresschildkröte, die hier zwischen Juni und September ihre Gelege im weichen Sand vergräbt.
  • Surfen: kein Surfresort
  • Infrastruktur:  Hotels, Hütten, Herbergen, 500 m lange Straße mit kleinen Supermärkten, einigen Restaurants, Bars

Aktivitäten in der nahen Umgebung von Cahuita

  • Nationalpark Cahuita: Es ist der zweitälteste und einer der schönsten Nationalparks des Landes. Auf ungefähr 1070 ha Landfläche leben hier u. a. Brüll- und Kapuzineraffen, Helmbasilisken, der Grüne Leguan, Faultiere, Wasch- und Nasenbären sowie unzählige Vogelarten. Der 8 km lange Wanderweg durch den Nationalpark führt abwechselnd durch den Dschungel und am Strand entlang und wartet mit malerischen Rastplätzen und Strandabschnitten auf. Auf kleinstem Raum kann hier eine vielfältige Flora und Fauna mit uralten Baumriesen, Mangrovendickichten, kleinen Lagunen und mystischen Sumpflandschaften bestaunt werden. Das dem Nationalpark an der Landspitze vorgelagerte Korallenriff beheimatet eine Vielzahl farbenfroher Fische, aber auch Haie und Seeschildkröten. In Begleitung eines lizensierten Guides darf hier auch geschnorchelt werden.
  • Schnorcheln: Im Nationalpark gibt es ein Korallenriff, an dem in Begleitung eines lizensierten Guides geschnorchelt werden darf. Neben Schwärmen tropischer Fische sind mehrere Haiarten und Schildkröten beheimatet.
  • Surfen: Das ca. 16 km entfernte Puerto Viejo ist ein Surferparadies, vor allem für Profis. Grund ist die berühmten La Salsa Brava – eine der größten Breaks von Costa Rica mit der legendären 6 Meter hohen Welle. Das Riff eignet sich nur für sehr erfahrene Surfer, denn das Risiko an das scharfe Riff geschleudert zu werden ist recht hoch. Die höchsten Wellen gibt es zwischen Dezember und März. Weniger erfahrene Surfer können kleinere Breaks ausprobieren oder einfach den erfahrenen Wellenreitern zuschauen.
  • Jaguar Rescue Center: Ca. 20 Kilometer von Cahuita entfernt befindet sich das Jaguar Rescue Center. Neben Schauterrarien gibt es ein Affenhaus, wo verletzte Tiere wieder aufgepäppelt werden und junge Faultiere gepflegt und ausgewildert werden. Das Besucherzentrum kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden und mit den Äffchen darf auch mal gekuschelt werden.

Zum Puerto Vargas erreicht man auf verschlungenen Pfaden … in der Südkaribik am Cahuita Nationalpark!