Hängebrückentour Paar © Markus Recknagel
Hängebrückentour Paar © Markus Recknagel

Reiseknigge und Verhaltensregeln für Costa Rica

Andere Länder, andere Sitten. In Mittel- und Südamerika gehen die Uhren anders – im wahrsten Sinne des Wortes. Um nicht in klassische Touristenfettnäpfchen zu treten, haben wir ein paar landestypsiche Verhaltensregeln aufgestellt. Denn nur so lässt sich die freundliche und willkommene Art der Ticas und Ticos gegenüber den Touristen erhalten.

Pünktlichkeit und Kommunikation

„A la hora Tica“ – das ist die costaricanische Uhrzeit. Die Einwohner Costa Ricas sind bekannt für ihre Leichtigkeit und Lebensfreude, die sich in ihrem „Pura Vida“ ausdrückt. Entsprechend gelassen und stressfrei erfolgt der Umgang mit Uhrzeiten, tendenziell sind Verspätungen einzukalkulieren. Die freundliche und hilfsbereite Art der Ticos und Ticas, wie sich die Einheimischen nennen, macht das aber wieder wett. Zur Verständigung vor Ort sind minimale Spanischkenntnisse erforderlich.

Zeitverschiebung zu Costa Rica © Анастасия auf Pixabay

Trinkgeld

Angestellte im Service freuen sich auf Costa Rica über ein Trinkgeld, das die Zufriedenheit des Gastes ausdrückt. Das Minimum liegt hier bei 1 US$. Bei Fahrten mit dem Taxi runden Sie den Betrag entsprechend auf, im Restaurant liegt die Höhe des Trinkgeldes ebenfalls im persönlichen Ermessen. Einheimische Reiseleiter und Busfahrer erwarten als kleine Aufmerksamkeit nach einer gelungen Tour ca. 2 US$ am Tag pro Person. Für Mietwagentouristen können Park- und Straßengebühren relevant werden (im Schnitt 1 US$).

Fotografieren & Filmen

Generell sollte man vorher um Erlaubnis bitten, wenn man fremde Menschen fotografieren oder filmen möchte. Bestimmte Personengruppen möchten aus religiösen Gründen nicht abgelichtet werden. Zudem gibt es einige Orte, an denen das Fotografieren in Costa Rica verboten sein kann, z. B. auf Polizeistationen, am Flughafen, auf Bahnhöfen oder zum Militär gehörenden Anlagen. Respektvolles Verhalten bei Tierbeobachtungen in freier Wildbahn wird vorausgesetzt, bitte möglichst den Blitz ausschalten und sich den Tieren ruhig und vorsichtig nähern, um sie nicht zu erschrecken. Anfassen und füttern sollten Sie fremde Tiere keinesfalls.

Ihre Reiseleitung kennt den Umgang mit Tica und Tico durch ihre eigene langjährige Lebenserfahrung im Land. Profitieren Sie davon!

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Handeln

Bedenken Sie beim Feilschen auf Märkten, dass die Einheimischen mit dem Verkauf ihrer Produkte oft ihre Familie ernähren müssen. Veranschlagen Sie zum beiderseitigen Wohl einen fairen Preis.

Bekleidung

Lediglich bei geplanten Besuchen in Kirchen oder Klosteranlagen sollte man auf freizügige Kleidung verzichten: Shorts und kurze Röcke sind unerwünscht, auch die Schultern sollten bedeckt sein.

Verhalten am Strand

Nacktbaden und FKK ist in Costa Rica weder verbreitet noch erwünscht. Offizielle Nacktbadestrände gibt es nicht.

Rasierpinselbaum © Markus Recknagel

Nachhaltiges Reisen

Umweltfreundlichkeit wird in Costa Rica großgeschrieben: Ein vorsichtiger Umgang mit dem sensiblen Ökosystem ist unerlässlich, damit keine Tier- oder Pflanzenarten gefährdet werden. Einige Tiere oder Pflanzen sind nicht nur selten, sondern auch giftig – deshalb nicht berühren, vor allem keine Insekten oder Frösche! Verzichten Sie auf Souvenirs, die der Natur schaden (Korallen u. ä.). Versuchen Sie nicht, Gegenstände aus der Natur mit auszuführen, da Sie unter Umständen Probleme am Flughafen bekommen. Das gilt für Steine, Pflanzen und Tiere.

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Violeta Masias-Bröcker

Violeta Masias-Bröcker

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