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Costaricaner vor Landesflagge

Die Schweiz Zentralamerikas: Ein Land ohne stehendes Heer

Ein Land mit innerem Frieden: Costa Rica hat eine pazifistische Geschichte und unterscheidet sich damit deutlich von fast allen anderen Staaten Mittel- und Zentralamerikas. Costa Rica blieb von Diktaturen verschont. Die Todesstrafe wurde hier schon im Jahr 1877 abgeschafft und bereits seit dem 8. Mai 1949 verbietet seine Verfassung in Friedenszeiten sogar jedes stehende Militär. Als Vordenker der modernen Demokratie in Costa Rica gilt José Figueres Ferrer (1906-1990). Sein Credo – „Wer den Frieden will, soll sich auf den Frieden vorbereiten und nicht auf den Krieg“ – ließ er in die Verfassung des in der internationalen Wahrnehmung seither häufig als „Schweiz Lateinamerikas“ bezeichneten Landes schreiben.

Einen Verteidigungshaushalt gibt es in Costa Rica nicht. Die so eingesparten Mittel werden für Bildung und Gesundheit der Bevölkerung eingesetzt: ein wichtiger Grundstein für seinen in Mittelamerika noch immer einzigartigen sozialen Wohlfahrtsstaat. 1983  erkündete das Land seine „permanente Neutralität“. 1987 erhielt der damalige Präsident Óscar Arias Sánchez (geb. 1940) sogar den Friedensnobelpreis. Costa Rica ist heute das wohlhabendste und politisch stabilste Land Lateinamerikas.

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