Politik und Gesellschaft

Costa Rica ist eine Präsidialrepublik mit einem Parlament und Präsidenten. Beide werden alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt. Das deutsche Auswärtige Amt beschreibt den Staat innenpolitisch mit sehr positiv:

Costa Rica ist – was politische Stabilität und sozialen Frieden angeht – im zentralamerikanischen Kontext ein Musterland.

In dem Land leben ca. 4,8 Mio. Menschen. Etwa 94 % davon sind spanischstämmig, ca. 3 % afrikanischer, 1 % indigener, 1 % chinesischer und 1 % sonstiger Abstammung. Der überwiegende Teil ist christlich (ca. 77 % römisch-katholisch, 13 % Protestanten).

Fussballfans von Costa Rica

Fussballfans von Costa Rica

Umgangssprachlich werden die Einwohner Ticos und Ticas genannt.
Costa Rica hat den geringsten Anteil indigener Bevölkerung unter den mittelamerikanischen Staaten. Der überwiegende Teil der Indios lebt heute zurückgezogen und in Restgruppen in der Cordillera de Talamanca.

Etwa 60 % der Costa-Ricaner lebt in Städten. Siedlungsschwerpunkt ist das Valle Central, in dem die bedeutenden Städte San José, Heredia, Cartago und Alajuela liegen. Zu den wichtigen Küstenstädten zählen Puerto Limón (Karibikküste) und Puntarenas (Pazifikküste). Neben der Hauptstadt San José besitzt noch Liberia im Nordwesten des Landes einen internationalen Flughafen.

Die Landessprache ist Spanisch. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in einigen Hotels und auf Flughäfen verstanden. An der Karibikküste wird auch Garífuna gesprochen – eine indigene amerikanische Sprache, deren Wortschatz aus 45 % Arawakisch, 25 % Karibisch, 15 % Französisch, 10 % Englisch und 5 % Spanisch besteht.