Flora und Fauna

Naturparadies Costa Rica

Costa Rica besitzt eine sehr hohe Biodiversität. Das Land gehört damit zu den zwanzig artenreichsten Ländern der Erde.

Die beiden Küsten und die Bergregionen weisen eine Vielzahl verschiedener Mikroklimata auf, was u. a. auch ein Grund für den Reichtum an den vielen Ökosystemen ist. Obwohl Costa Rica nur 0,1 % der weltweiten Landmasse ausmacht, besitzt es mit 500.000 nachgewiesenen etwa 5 % der weltweit vorkommenden Arten.

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Der Zoo-Streit um Bio-Parks ohne Gitter ist gescheitert

Öffentliche Zoos in Costa Rica werden für die nächsten zehn Jahre geöffnet bleiben, das bestätigt eine Gerichtsentscheidung vom Jahr 2014. Ein Verwaltungsgericht entschied zugunsten der gemeinnützigen Gruppe FUNDAZOO, die den Zoo „San José Simón Bolívar“ und das „Santa Ana Conservation Center“ verwaltet.

Das Umweltministerium versuchte die beiden Zoos im Mai 2014, nach Beschwerden über die hygienischen Zustände, zu schließen. Dies ist der zweite, erfolglose Versuch der Regierung einer Zoo-Schließung. Auch die im Jahr 2003 unternommene Initiative, mit einer zwei Jahre dauernden Klage, scheiterte vor Gericht.

Die Zoos sollten nach Plänen der Regierung in Bio-Parks ohne Gitter und Zäune umgewandelt werden. Einzelne Tiere sollten in die freie Wildbahn entlassen werden, oder in alternative Rettungszentren und Tierschutzgebiete gebracht werden. Es handelt sich um etwa 400 Tiere. Kritiker der Aktion weisen darauf hin, dass die Zoo-Tiere in der Wildnis nicht alleine überleben könnten, viele Tierpark-Tiere sind verletzt und haben ihre Instinkte verloren. Nur der Aufenthalt im Zoo und die dauernde tierärztliche Betreuung ermöglicht ihr Überleben.

Im Mittelpunkt der Initiative steht das Bestreben den Tieren ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Der costaricanische Umweltminister Rene Castro sagte, es soll einen Ausstieg aus der Tiergefangenschaft und Käfighaltung in Costa Rica geben, auch in den privaten Zoos und Tierausstellungen. Das Land ohne Armee, hat sich dem Tierschutz verschrieben, bis zur Umsetzung der hochfliegenden Pläne ist es noch ein langer Weg. Das mittelamerikanische Land verbietet Zirkussen mit Tieren aufzutreten, dieses Verbot besteht seit mehr als einem Jahrzehnt. Auch die Jagd auf Tiere, als Sport, ist in Costa Rica mittlerweile verboten.

Nationalparks in Costa Rica

Mit 25 % geschützter Landfläche durch Nationalparks und Naturreservate, besitzt das Land auch den weltweit höchsten prozentualen Schutzanteil. Costa Rica zählt zu dem einzigen Land, das durch seine fortschrittlichen Umweltrichtlinien alle fünf Kriterien zur Beurteilung der Umweltverträglichkeit aufgestellt hat. Im Environmental Performance Index (EPI) von 2012, belegt Costa Rica weltweit den fünften und in Amerika den ersten Platz. Bis 2021 will die costa-ricanische Regierung das Land, als weltweit erstes, kohlenstoffneutral machen. Und als wäre all dies nicht schon löblich genug, wurde Costa Rica 2009 von „The New Economics Foundation“ (NEF) zum grünsten Land der Welt gekürt.

Da wundert es nicht, dass das Land die Abholzung von den weltweit schlimmsten Raten zwischen 1973 und 1989 auf fast Null in 2005 vermindert hat.

Corcovado Nationalpark

Corcovado Nationalpark

Der Corcovado Nationalpark ist aufgrund seiner Biodiversität unter den Ökologen eine internationale Berühmtheit. Besucher können dort den Reichtum an Tieren in freier Natur bestaunen, wie es selten auf der Welt möglich ist. Neben Großkatzen und Tapiren, finden sich alle vier costa-ricanischen Affenarten in dem Park.

Der Tortuguero Nationalpark – dessen Name als „Voll mit Schildkröten“ übersetzt werden kann – bietet Spinnen, Brüll- und Weißschulterkapuziner-Affen, Dreifinger- und Zweifinger-Faultieren, 320 Vogelarten, und einer Vielfalt an Reptilien ein zu Hause. Der Park ist als weltweit wichtigster Nistplatz für die gefährdete Grüne Meeresschildkröte bekannt. Außerdem nisten dort auch die Lederschildkröte (die größte lebende Schildkröte) und die Karettschildkröte. In den Bergnebelwäldern des Naturreservats Monteverde finden sich mehr als 2.000 Pflanzenarten. Des Weiteren beherbergt es über 400 Vogelarten und mehr als 100 Säugetierarten.

Tortuguero Nationalpark

 

Über 840 Vogelarten konnten in Costa Rica identifiziert werden. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus nord- und südamerikanischen Arten. Dabei sind die reichlich vorhandenen, teilweise alljährlich Früchte tragenden, Obstbäume von großer Bedeutung für die Vögel. Die erwähnenswertesten Arten sind Quetzal, Hellroter Ara, Hämmerling, Nacktkehl-Schirmvogel und Fischertukan.

 

Costa Rica gilt auch als ein Zentrum für die Biodiversität von Reptilien und Amphibien. So ist dort u. a. die weltweit schnellste rennende Echse, der Schwarzleguan, heimisch.

Schwarzleguan

Schwarzleguan

Costa Rica besitzt eine der weltweit höchsten Artendichten, es stehen mehr als 25 % des Landes unter Naturschutz durch die SINAC (Sistema Nacional de Areas de Conservacion).

Die tropischen Wälder und Feuchtgebiete beherbergen eine Fülle an Tier- und Pflanzenarten, darunter befinden sich mindestens 1.000 Orchideenarten, etwa 850 Vogelarten, 205 Säugetierarten, 300.000 verschiedene Insekten, und 376 Arten von Reptilien und Amphibien. Der Corcovado Nationalpark im Süden des Landes zählt zu den Gebieten mit dem weltweit größten biologischen Reichtum.

Das Land wird oft auch die „Schweiz Mittelamerikas“ genannt – insbesondere wegen seiner bergigen Landschaft, aber auch wegen des guten Wohlstands und Fortschritts im Gegensatz zu anderen mittelamerikanischen Ländern. So wurde bereits 1948 die Armee zugunsten der Förderung von Bildung und Gesundheit abgeschafft. Die Gewaltenteilung ist sehr streng und folgt durch ein Präsidialsystem teilweise dem nordamerikanischen Muster. Das Land zählt zu den demokratischsten Regierungen Lateinamerikas. Darüber hinaus werden mehr als 90 % des Strombedarfs aus regenerativen Quellen gespeist. Die starke Förderung des Ökotourismus ist ebenfalls ein Markenzeichen.

Costa Rica wird oft als Vorbild für wirtschaftliche Entwicklung und den Schutz der Tropenwälder angeführt.

Viele Besucher staunen über den enormen Reichtum an üppiger tropischer Vegetation und verschiedener Landschaften: Regenwald, Nebelwald, Trockenwald, traumhafte Strände, über 100 aktive und inaktive Vulkane, Schildkrötenplätze, verschiedene Höhenlagen und Mikroklimate. Zusätzlich gibt es eine Fülle an unerforschter Geschichte und Kunstformen zu entdecken. Einer der sympathischsten Aspekte des Landes ist jedoch die natürliche Freundlichkeit der Costa-Ricaner. Sie sind außerordentlich freundlich und entgegenkommend – so kann man sich als Besucher in dem Land wunderbar wie zu Hause fühlen.

Costa Rica genießt mit seinen vielen positiven Eigenschaften den Ruf für einen vorbildlichen Naturschutz, ethischen Ökotourismus, offenherzige Menschen und eine demokratische Regierung, die ohne Armee auskommt.

Nicht zuletzt ist das Land auch Heimat der exotischen Königsfrucht, der Ananas, und dem weltweit anregendsten Morgentrunk: Kaffee. Die „reiche Küste“ erwartet Sie, um ihre Schätze mit Ihnen zu teilen.

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