Nicaragua – Geheimtipp

Als 7jähriger sammelten wir in der Schule Gelder für den sozialistischen Bruder der DDR. Wir gingen von Haus zu Haus und trugen leere Flaschen und Altpapier zusammen um dann bei der Sammelstelle Bares dafür zu bekommen. Freudig häuften wir im Klassenkollektiv mehrere Hundert Mark an um dieses Geld hilfsbedürftigen Kindern in Nicaragua zu spenden.

Nun sollte ich dieses Land endlich einmal kennenlernen – 30 Jahre später!

Der Sozialismus lebt noch immer, diese Spuren sind auch überall erkennbar – durchaus spannend zu sehen wie sich im Lande, der angeblich glücklichsten Menschen der Welt, Ähnlichkeiten zu meinen Erlebnissen in Kuba offenbaren. Koloniale Traumstädte wie Grenada und León erinnern stark an den Charme Havannas, lediglich das Meer ist hier ein Stückchen weiter entfernt. Bunte farbenfrohe Kolonialgebäude – teilweise stark renovierungsbedürftig, Promenaden zum Flanieren und Menschen die sich über einen erstarkenden Tourismus freuen, haben mich sehr positiv überrascht.

Hinzu kommen Vulkane die rauchen und qualmen, teilweise bestiegen werden können, andere sogar mit dem Fahrzeug erklommen werden. Ökosysteme ganz unterschiedlicher Art haben sich an den Hängen etabliert und zeichnen ein sehr facettenreiches Bild.
Für Sportbegeisterte gibt es die besten Wellen, am Pazifik tummeln sich Surfer im Paradies.

Nicaragua ist eine echte Empfehlung – ein Geheimtipp in Zentralamerika – manche bezeichnen dieses Land auch als das schönere Costa Rica denn die touristische Entwicklung des Landes steckt noch in Kinderschuhen. Tierbeobachtungen, aktive Vulkane, intakte Regenwälder und Kolonialstädte sowie Strände an Pazifik und Karibik machen aus dem größten Land Zentralamerikas ein Kleinod das noch unentdeckt ist.

Saludos!
Markus Recknagel

 


 

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Zwischen Vulkanen und kolonialem Charme
13 Tage Natur-, Wander- und Kulturreise

  • Nicaraguas Schönheiten für Aktive und Vulkanliebhaber
  • Gipfelbesteigung des Vulkans Concepcion (1610 m) auf der Insel Ometepe
  • Vulkantrekking: vom Cerro Negro (728 m) über den Vulkan Rota (832 m) zum Telica (1090 m)
ab 1990 EUR

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